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Vaskuläres Altern: Anti-Aging für Gefäße

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Gefäßveränderungen im Sinne der Atherosklerose sind im allgemeinen stark altersabhängig, ein besonderes kardiovaskuläres Risiko besteht aber bei Menschen, die bereits frühzeitig Zeichen des vaskulären Alterns aufweisen (Hypertension 2009; 54: 3-10).

Diese frühen Zeichen des vaskulären Alterns sind vor allem Veränderungen der funktionellen Eigenschaften großer, mittelgroßer und kleiner Arterien mit der Folge einer hohen Gefäßsteifigkeit und einer gestörten Endothelfunktion.

Eine frühzeitige Beeinflussung derjenigen Risikofaktoren, die Gefäßsteifigkeit und Endothelfunktion ungünstig beeinflussen, ist daher essenziell für die Progressionshemmung der Atherosklerose und des vaskulären Alterns.

Eine effiziente antihypertensive Therapie per se beeinflusst Gefäßsteifigkeit und Endothelfunktion günstig. Dieser günstige Effekt auf die funktionellen Gefäßwandeigenschaften ist um so ausgeprägter, je anhaltender die Blutdrucksenkung ist. Es gibt allerdings Klassenunterschiede zwischen den Antihypertensiva bezüglich der Beeinflussung der funktionellen Gefäßwandeigenschaften.

Diese und weitere Therapieoptionen erläutert Professor Martin Hausberg vom Städtischen Klinikum Karlsruhe. Außerdem stellt er neue pharmakologische Ansätze wie TNF-alpha-Blocker und Farnesyl-Transferase-Inhibitoren vor.

Professor Martin Hausberg vom Städtischen Klinikum Karlsruhe leitet das Seminar "Best practice: Vaskuläres Altern: Anti-Aging für die Gefäße" am Mittwoch, dem 4. Juli 2012, 12:30 - 13:30 Uhr, Raum A

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