Kardiologie

Sammeln Sie CME-Punkte - 30 Tage kostenlos mit e.Med
Modul: Akute und chronische Herzinsuffizienz

Weitere Module zu anderen Themen auf der Startseite unserer Sommerakademie
Ärzte Zeitung, 27.04.2005

Hochdotierter Preis für Münchener Nuklearmediziner

500 000 US-Dollar für zweckungebundene Forschung

MÜNCHEN (wst). Der Nuklearmediziner Professor Markus Schwaiger vom Klinikum Rechts der Isar der Technischen Universität München hat einen mit 500 000 US-Dollar dotierten Forschungspreis für seine wegweisenden Arbeiten zum Einsatz der PET-Diagnostik in der Kardiologie erhalten.

Professor Markus Schwaiger (links) freut sich über den Forschungspreis, den Dr. Richard Gregg, Vizepräsident von Bristol-Myers Squibb, überreicht. Foto: BMS

Die von Schwaiger entwickelte PET (Positron-Emissions-Tomographie)-Diagnostik zur Bestimmung der Gewebevitalität nach einem Herzinfarkt ist mittlerweile Goldstandard in der Diagnostik und Therapiekontrolle bei Infarktpatienten. Die Prinzipien dieser ständig fortentwickelten nuklearmedizinischen Technik werden inzwischen auch in vielen anderen medizinischen Bereichen, etwa in der Onkologie, erfolgreich eingesetzt.

Schwaiger und seine interdisziplinär arbeitende nuklearmedizinische Abteilung können über das Preisgeld des vom Unternehmen Bristol-Myers Squibb gestifteten "Freedom to Discover Cardiovascular Grant" völlig frei zu Forschungszwecken verfügen. Das betonte Dr. Richard Gregg, Vizepräsident des Unternehmens, in seiner Laudatio im Pavillon des Klinikums. Der Betrag wird fünf Jahre lang in jährlichen Raten von 100  000 Dollar ausgezahlt.

Der "Freedom to Discover Cardiovascular Grant" ist einer von sechs biomedizinischen Forschungspreisen, die jedes Jahr von der Bristol-Myers Squibb Foundation vergeben werden. Diese Preise gehören weltweit zu den höchstdotierten wissenschaftlichen Auszeichnungen. Mit den Forschungspreisen will das Unternehmen zweckungebunden herausragende Forschungen fördern.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Neue Hoffnung auf wirksame Alzheimer-Therapie

Lässt sich der Krankheitsverlauf bei Alzheimer mittels Antikörper doch bremsen? Erstmals deutet sich ein solcher Erfolg in einer größeren Studie an. Das weckt Hoffnungen. mehr »

Was die Datenschutz-Folgenabschätzung ist

Praxen, Kliniken und MVZ, die in großem Stil Patientendaten verarbeiten, müssen laut DSGVO eine Datenschutz-Folgenabschätzung absolvieren. Medizinrechtler erläutern, wie das geht und was das überhaupt ist. mehr »

Tele-Hausarzt horcht aus der Ferne ab

Dr. Rafael Walocha betreut als Tele-Hausarzt Bewohner eines Pflegeheims per Video. Dabei kann er die Patienten sogar elektronisch auskultieren. Arzt und Patienten sind begeistert. mehr »