Ärzte Zeitung, 31.03.2008

Auch Gene bringen das Herz aus dem Takt

WIESBADEN (eb). Vorhofflimmern geht bei einigen Betroffenen auf die erblichen Anlagen zurück. Wie neuere Untersuchungen zeigen, gibt es DNA-Veränderungen, die das Risiko für Vorhofflimmern erhöhen. Aktuelle Erkenntnisse zur genetischen Komponente bei Vorhofflimmern und anderen kardiovaskulären Erkrankungen werden Experten heute auf einem Symposium beim Internistenkongress vorstellen.

Bei einem Großteil der Patienten hat Vorhofflimmern keine genetische Ursache. Dass es zumindest bei einer Untergruppe eine genetische Veranlagung für die Erkrankung gibt, zeigt eine isländische Studie. Danach haben Menschen ein fast doppelt so hohes Risiko für Vorhofflimmern, wenn bereits einer ihrer Verwandten ersten Grades daran erkrankt ist. Bisher ist noch weitgehend unklar, welche Gene daran beteiligt sind.

Mehr Informationen dazu heute beim Internisten-Kongress in Wiesbaden von 12.45 bis 14.15 Uhr, Rhein-Main-Hallen, Saal 6/2

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Welcher Grippeimpfstoff ist für Senioren am besten?

Für ältere Menschen gelten spezielle Impf-Anforderungen, so die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie. Sie hat daher Tipps für Hausärzte zusammengestellt. mehr »

Pflegerat fordert 50.000 Stellen für die Krankenhäuser

Was hat die Pflegepolitik bewirkt? Die Meinungen sind gespalten: Gesundheitsminister Gröhe lobt die Erfolge der Koalition in der Pflegepolitik. Der Pflegerat hält dagegen. mehr »

Keine Bürgerversicherung, aber viele Wünsche

Beim Neujahrsempfang der Deutschen Ärzteschaft zeigte man sich erleichtert, dass die Bürgerversicherung vorerst vom Tisch ist. Reformbedarf gebe es aber. mehr »