Thrombose/Schlaganfall

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Modul: Akuttherapie und Sekundärprophylaxe des ischämischen Schlaganfalls – Ein Musterbeispiel für personalisierte Medizin

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Ärzte Zeitung, 11.04.2012

Schutz vor Schlaganfall: Der Kaffee macht's

Gesunde Ernährung beugt Schlaganfällen vor - das ist bekannt. Aber auch Kaffee schützt offenbar vor Hirnschlägen. Entscheidend ist aber die Menge.

Schützt Kaffee vor einem Hirnschlag?

Kaffee: Senkt das Insultrisiko

© Dusan Zidar/ fotolia.com

ZHENGZHOU/AARHUS (rb/eis). Hoher Kaffeekonsum war in einer chinesisch-dänischen Studie mit einer verminderten Rate von Schlaganfällen assoziiert. Besonders Frauen scheinen nach den Daten von Kaffee zu profitieren.

Wie hängt hoher Kaffeekonsum mit der Rate von Schlaganfällen zusammen? Das haben Forscher der Universitäten in Zhengzhou (China) und Aarhus (Dänemark) in einer Metaanalyse untersucht.

Ausgewertet wurden dabei 13 Kohortenstudien mit 492.760 Probanden, bei denen 12.414 Schlaganfälle aufgetreten waren (Centr Eur J Med 2012; 7: 310).

Ergebnis: Verglichen mit Personen, die weniger als eine Tasse pro Woche tranken, hatten regelmäßige Kaffeetrinker ein um 11 Prozent verringertes relatives Risiko für Schlaganfall.

Je mehr Tassen, desto geringer das Risiko

Insgesamt betrug die Risikoreduktion bei Frauen 17 Prozent, bei Männern war sie geringer und statistisch nicht signifikant. Die Risikoverminderung bei bis zu zwei Tassen pro Tag betrug 10 Prozent bei bis zu vier Tassen 14 Prozent und bei über vier Tassen 17 Prozent.

Bereits in früheren Studien gab es Hinweise, dass bei Kaffeekonsum das Risiko für eine KHK sinkt, so die Forscher. Abhängig von der konsumierten Menge war das KHK-Risiko um bis zu 50 Prozent erniedrigt.

Über protektive Mechanismen von Kaffee wird spekuliert. Möglicherweise sind antioxidative und antientzündliche Eigenschaften im Spiel, auch könnte Kaffee die Endothelfunktion verbessern und die Insulinsensitivität erhöhen.

Nicht nur Koffein ist im Fokus der Forschung. Phenolische Verbindungen aus Kaffee wirkten bei Tieren ausgeprägt antioxidativ.

Quelle: www.springermedizin.de

Lesen Sie dazu auch den Kommentar:
Tausendsassa bei der Prävention?

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