Ärzte Zeitung, 06.07.2009

Jeder Zweite fühlt sich vom Hausarzt gut betreut

Weil die HIV-Erkrankung chronisch verläuft, kommt Hausärzten bei der Betreuung Infizierter eine große Bedeutung zu. Zu diesem Schluss kommen Kollegen um Professor Michael Jansky von der Uni Mainz. Aufgrund der Ergebnisse einer Erhebung bei fast 300 HIV-Infizierten schlagen sie vor, durch gezielte Fortbildung zu versuchen, hausärztlich tätige Ärzte noch besser als bisher auf die Bedürfnisse ihrer HIV-infizierten Patienten vorzubereiten. 55,6 Prozent der Befragten fühlten sich durch ihren Hausarzt in Bezug auf die Infektion "gut" bis "sehr gut" betreut, 17,9 Prozent "mangelhaft" bis "ungenügend". (eb)

Lesen Sie dazu auch:
Diagnose einer HIV-Infektion oft erst bei Symptomen
Fast jeder dritte HIV-Infizierte hat auch HCV

Lesen Sie dazu auch (für Fachkreise):
Hoffnung auf Elimination von HIV nicht aufgegeben!
Darunavir-Spiegel im Blut sinken nur langsam

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Resolution gegen DSGVO-Verunsicherung und Abmahn-Angst

Nach einer ersten Abmahnwelle in Bremen wächst bei Ärzten die Verunsicherung wegen der Datenschutzgrundverordnung. 60 Verbände und die KBV haben darauf nun reagiert. mehr »

Der kleine Unterschied ist größer als gedacht

Krankheiten verlaufen bei Männern und Frauen unterschiedlich, das ist bekannt. Die Gendermedizin deckt immer mehr die geschlechtsspezifischen Besonderheiten auf. mehr »

Neue Leitlinie stärkt medikamentöse ADHS-Therapie

In den neuen S3-Leitlinien zu ADHS wird die medikamentöse Therapie bei mittelschweren Symptomen gestärkt. Experten betonen aber, dass die Arzneien nur ein Teil eines umfassenden Therapiekonzepts sein dürfen. mehr »