Ärzte Zeitung online, 14.07.2017

Robert Koch-Institut

RKI publiziert Jahrbuch der Infektionen

BERLIN. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat das Infektionsepidemiologische Jahrbuch 2016 veröffentlicht. Es enthält detaillierte Informationen und Auswertungen zu den rund 60 bundesweit meldepflichtigen Infektionskrankheiten.

Sowohl Ärzte als auch Labore müssen den Nachweis einer meldepflichtigen Infektionskrankheit den zuständigen Gesundheitsämtern melden. Dies können dann Maßnahmen gegen eine Verbreitung der Erreger einleiten. Die Ämter melden die Daten zudem an die Bundesländer weiter, die die Informationen wiederum an das RKI übermitteln. Dort werden die Daten wissenschaftlich ausgewertet und veröffentlicht. Das RKI stellt damit auch Empfehlungen für Ärzte und die Bundesregierung zusammen. Die Meldedaten sind damit eine wesentliche Voraussetzung dafür, Präventionskonzepte und effektiver Bekämpfungsmaßnahmen zum Schutz der Bevölkerung zu entwickeln und zu überprüfen. (eb)

Download des Jahrbuchs

unter www.rki.de

Topics
Schlagworte
Infektionen (15533)
Epidemiologie (532)
Organisationen
RKI (2112)
Krankheiten
Infektionen (4933)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Warum Schlafmangel heißhungrig macht

Schlafmangel kurbelt den Hunger an, das kennen viele aus Erfahrung. Warum das so ist, haben jetzt Forscher entschlüsselt: Es liegt nicht an den Hormonen. mehr »

So hoch ist der neue Beitragssatz Ihrer Krankenkasse

Für Millionen Kassenpatienten sinkt der Beitragssatz. Welche Krankenkasse 2019 günstiger wird, welche teurer und welche ihre Beiträge stabil hält, zeigen wir in unserem großen Beitragssatz-Check mit aktuell 39 Kassen. mehr »

Künstliche Intelligenz verändert die Medizin

Bei der Künstlichen Intelligenz (KI) rückt die Medizin immer stärker in den Fokus. Medizinethiker Professor Georg Marckmann erläutert im Interview, warum KI ein wertvoller Baustein bei Diagnostik und Therapie sein kann. mehr »