Ärzte Zeitung online, 12.01.2015

Westafrika

Deutschland stellt EU Ebola-Airbus zur Verfügung

Die Bundesregierung stellt das deutsche Sonderflugzeug zur Behandlung von Ebola-Patienten für eine neue "Weißhelm"-Initiative der Europäischen Union zur Verfügung, kündigt Außenminister Frank-Walter Steinmeier an.

BERLIN. Das Ebola-Flugzeug - ein umgebauter Airbus A340-400 der Lufthansa mit einer Isolationszelle für Menschen, die sich mit dem Ebola-Virus infiziert haben - steht seit Ende November für Einsätze bereit. Bislang flog die Maschine aber noch nie nach Afrika.

Die EU arbeitet derzeit an der Aufstellung einer "Weißhelm"-Truppe aus Medizinern und Logistik-Experten - vergleichbar mit den "Blauhelm"-Soldaten der Vereinten Nationen -, die bei Seuchen zum Einsatz kommen könnten.

Steinmeier sagte nach einem Treffen mit dem Ebola-Beauftragten der EU, Christos Stylianides, die EU solle künftig "effizient und schnell auf internationale Epidemien reagieren können". (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Morphin bei Herzinfarkt – unverzichtbar aber umstritten

Morphin bei Herzinfarkt-Patienten: Die Sicherheit des Schmerzmittels hat sich in einer aktuellen Studie bewährt. Zweifel über ein mögliches Risiko bleiben aber vorerst. mehr »

Zu viele Hausbesuche = Regress!

Zwei hessische Landärzte wurden in Regress genommen, weil sie deutlich mehr Hausbesuche als ihre Kollegen absolviert haben. Über 50.000 Euro sollen sie zurückzahlen. Die Ärzte verstehen die Welt nicht mehr - und wehren sich. mehr »

Tot oder nicht tot – das ist hier die Frage

Särge mit Ausgängen und Glöckchen um die Arme: Schon seit Jahrhunderten ziehen Wissenschaftler die Eindeutigkeit des Todes in Zweifel. Eine neue Ausstellung in Berlin zeigt Exponate, die dem Scheintod ein Schnippchen schlagen sollten. mehr »