Ärzte Zeitung online, 04.06.2018

Kongo

Mehr als 1000 Menschen gegen Ebola geimpft

KINSHASA. Im Kampf gegen das gefährliche Ebola-Virus im Kongo sind inzwischen 1112 Menschen geimpft worden.

In der Millionenstadt Mbandaka im Nordwesten des Landes hätten mehr als 500 Menschen die experimentelle Impfung erhalten, teilte das Gesundheitsministerium mit.

Somit seien in der Stadt mit 1,2 Millionen Einwohnern alle Menschen, die für die Impfung vorgesehen waren – etwa Gesundheitspersonal und Kontakte von Infizierten –, geimpft worden. Außerdem wurden 612 Menschen in den Regionen Bikoro und Iboko geimpft, wo es ebenfalls Ebola-Fälle gab.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte sich vergangene Woche "vorsichtig optimistisch" gezeigt, dass eine größere Katastrophe im Kongo abgewendet werden kann.

Nach Angaben des Ministeriums gibt es in dem zentralafrikanischen Land bislang 53 Ebola-Verdachtsfälle, 25 Menschen sind gestorben. In 37 Fällen ist das gefährliche Virus nachgewiesen worden. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt Ältere nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Mit diesem Ergebnis überrascht die ASPREE-Studie. mehr »

Allergien machen Kindern zu schaffen

Allergien, psychische Störungen und Unfälle bleiben die häufigsten Risiken für chronische Krankheiten von Kindern. Vor allem Asthma, Heuschnupfen und Neurodermitis beeinträchtigen den Nachwuchs. mehr »

Tuberkulose - tödlichste Infektionskrankheit

1,6 Millionen Menschen starben im vergangenen Jahr an Tuberkulose, berichtet die WHO. Damit bleibt TB die tödlichste Infektionskrankheit der Welt. mehr »