Ärzte Zeitung online, 26.02.2018

Reisemedizin

Südafrika: Kind stirbt nach Hundebiss an Tollwut

DÜSSELDORF. Das CRM Centrum für Reisemedizin warnt vor einem erhöhten Tollwut-Risiko in Südafrika. Danach ist Mitte Februar in der Provinz KwaZulu-Natal ein sechsjähriger Junge nach einem Hundebiss gestorben. Im vergangenen Jahr wurden in dem Land sechs Todesfälle durch Tollwut bestätigt, und zwar je zwei in den Provinzen Eastern Cape und Limpopo und je einer in den Provinzen KwaZulu-Natal und Mpumalanga. Die häufigste Infektionsquelle für Tollwut sind Hundebisse. Bei entsprechenden Kontakten und Verletzungen sollten Reisende sofort einen Arzt aufsuchen. Ist bei einer Reise oder bei längerem Aufenthalt ein mögliches Risiko durch Hundebisse vorhersehbar, sollte eine vorbeugende Impfung erwogen werden, so das CRM. (eis)

Topics
Schlagworte
Impfen (4443)
Reisemedizin (1823)
Organisationen
CRM (761)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Vom Chefarzt zum Hausarzt-Assistenten

Selten dürfte es sein, wenn nicht einmalig: Dr. Roger Kuhn hat seinen Chefarztposten im Krankenhaus aufgegeben, um in einer Hausarztpraxis zu arbeiten – als Assistent. mehr »

Wenn die Depressions-App zweimal klingelt

Smartphone-Apps könnten helfen, eine beginnende Depression oder ein hohes Suizidrisiko aufzuspüren. Lernfähige Algorithmen könnten ein verändertes Nutzerverhalten erkennen – und notfalls Alarm schlagen. mehr »

Psychotherapeuten versus Regierung

Die Psychotherapeuten laufen Sturm gegen das Terminservice- und Versorgungsgesetz. Sie fordern gleiche Rechte für ihre Patienten. mehr »