Ärzte Zeitung, 27.10.2008

Auf milde Grippesaison könnte schwere folgen

BERLIN (dpa/mut). Die Grippesaison 2007/2008 ist viel milder verlaufen als die im Vorjahr: Knapp 1,2 Millionen Menschen kamen mit einer Influenza-Infektion zwischen Januar und März zum Arzt, etwa 4 500 wurden stationär behandelt. Das teilte das Robert Koch-Institut mit.

Im Winter zuvor waren es mehr als doppelt so viele Arztbesuche (2,7 Millionen) und etwa dreimal mehr Klinikaufenthalte (14 400). Für die kommende Saison werden wieder deutlich mehr Influenza-Erkrankungen erwartet. Der Grund: Ein neuer H3-Subtyp breitet sich schnell aus.

Die Aktuelle Grippesituation: www.influenza.rki.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Welcher Grippeimpfstoff ist für Senioren am besten?

Für ältere Menschen gelten spezielle Impf-Anforderungen, so die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie. Sie hat daher Tipps für Hausärzte zusammengestellt. mehr »

Personalmangel in der Pflege gefährdet Patienten

Die Gesundheitspolitik der künftigen Regierung wird einen Schwerpunkt bei Pflege setzen müssen. Davon zeigten sich Fachleute im Vorfeld des Kongress Pflege überzeugt. mehr »

Trivalente Impfstoffe jetzt wegwerfen?

Nach der Empfehlung der STIKO zum Einsatz von tetravalenten Impfstoffen stellt sich die Frage: Was soll jetzt mit noch vorhandenen, trivalenten Impfstoffen geschehen? mehr »