Ärzte Zeitung online, 27.01.2015

Mecklenburg-Vorpommern

Vogelgrippe bei Hausente nachgewiesen

Bei einer Hausente in Mecklenburg-Vorpommern ist der gefährliche Vogelgrippe-Erreger H5N8 nachgewiesen worden, wie Behörden melden.

ANKLAM/SCHWERIN. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es einen weiteren Vogelgrippe-Fall: Rund 1,4 Kilometer von dem Gehege im Anklamer Stadtpark entfernt, in dem vergangene Woche der hochansteckende Erreger H5N8 festgestellt wurde, wiesen Experten das Virus bei einer Hausente nach.

Wie das Agrarministerium in Schwerin am Montag mitteilte, gehörte die Ente mit weiteren rund 35 Hühnern zu einer privaten Kleinsthaltung. Die Tiere seien alle getötet worden.

Das zuständige Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Ostseeinsel Riems hatte zudem am 8. Januar das H5N8-Virus bei einem Weißstorch im Rostocker Zoo und danach an weiteren Vögeln des Tierparks bestätigt.

Auch der erste Nachweis dieses Vogelgrippe-Erregers in Europa überhaupt stammt aus Mecklenburg-Vorpommern: Am 5. November 2014 wurde er in einem Putenbestand mit rund 31.000 Tieren im Kreis Vorpommern-Greifswald festgestellt.

Danach tauchte das zuvor nur aus Asien bekannte Virus in mehreren Bundesländern sowie unter anderem in den Niederlanden und Großbritannien auf. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Quereinstieg zum Hausarzt – reicht ein Jahr Weiterbildung?

Der Deutsche Hausärzteverband warnt vor einer Verwässerung der Weiterbildung zum Allgemeinmediziner. Ein Jahr Weiterbildung reiche nicht für Umsteiger aus der Klinik. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »