Ärzte Zeitung, 22.02.2011

Weg verjüngter Zellen in die Praxis ist noch weit

LAUSANNE (ple). Immer mehr Forscher stellen fest, dass durch Reprogrammierung von ausdifferenzierten Zellen etwa der Haut induzierte pluripotente Stammzellen (iPS) entstehen, deren Erbgut instabil ist.

Solche Veränderungen ähneln etwa jenen, die in Krebszellen vorzufinden sind, wie Wissenschaftler aus Lausanne, Genf und Mailand berichten (Cell Death and Differentiation 2011 online).

Die Forscher gehen davon aus, dass einige der für die Verjüngung der Zellen verwendeten Gene - Oct4, Sox2, Klf4 und c-Myc - Ursache der Instabilität im Erbgut sind. Eine rasche klinische Anwendung von iPS-Zellen schließen die Forscher derzeit aus.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Weg frei für GroKo-Gespräche – Schulz verspricht Nachverhandlungen

Es war eine Zitterpartie: Weniger als 60 Prozent der SPD-Delegierten auf dem Parteitag stimmten Gesprächen zur Bildung einer große Koalition zu. Nun soll weiterverhandelt werden – auch in Sachen Gesundheit. mehr »

Neuropathie-Test 2.0 – Handy-Vibration ersetzt Stimmgabel

Es genügt ein Handy mit Vibrationsfunktion: An den Fuß eines Diabetespatienten gehalten, zeigt es Forschern zuverlässig an, ob dieser an einer peripheren Neuropathie leidet. mehr »

Pflegerat fordert 50.000 Stellen für die Krankenhäuser

Was hat die Pflegepolitik bewirkt? Die Meinungen sind gespalten: Gesundheitsminister Gröhe lobt die Erfolge der Koalition in der Pflegepolitik. Der Pflegerat hält dagegen. mehr »