Ärzte Zeitung, 20.06.2012

Metabolit optimiert Stammzellbehandlung

FRANKFURT AM MAIN (eb). Für die Transplantation von Stammzellen aus dem Knochenmark ist oft nicht genügend Material vorhanden. Ausweg: die Stammzellen des Spenders in Zellkultur zu vermehren.

Ein Metabolit von Omega-6-Fettsäure fördert dabei das Wachstum blutbildender Stammzellen, haben Wissenschaftler aus Frankfurt/Main mit Massenspektrometrie herausgefunden (PNAS 2012, online 4. Juni).

Der Metabolit, der sich von der Linolsäure ableitet, ist ein Produkt des löslichen Enzyms Epoxidhydrolase.

Fehlte es in einem Mausmodell, war die Transplantation von Knochenmarkszellen weniger erfolgreich.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So will Deutschland den Zuckerberg bezwingen

16:00 UhrZu viel und zu schlecht gekennzeichnet: Zucker versteckt sich in vielen Fertigprodukten. Das erschwert eine gesunde Ernährung. Die Politik will nun eingreifen. mehr »

Der Transgender-Trend

Paradigmenwechsel? Transsexuelle lassen sich sogar selbstbewusst für den "Playboy" ablichten. Psychiater warnen aber vor einem Geschlechtsdysphorie-Hype unter Jugendlichen. mehr »

Deshalb gibt's immer mehr Parkinsonkranke

Die absolute Zahl der weltweiten Parkinsonkranken hat sich seit 1990 mehr als verdoppelt. Forscher haben eine Vermutung, warum der Anstieg in manchen Ländern so stark ist. mehr »