Ärzte Zeitung, 03.10.2012

Radioonkologie

Leitlinie Hyperthermie publiziert

BERLIN (eb). Die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie stellt eine neue Leitlinie zur Hyperthermie vor.

Die regionale Tiefenhyperthermie konzentriert die Wärme - 42 bis 43ºC - auf die stark hitzeempfindlichen Krebszellen (Strahlentherapie und Onkologie 2012; 188: 198-211).

Sie sterben ab und setzen Hitzeschockproteine frei, die das Immunsystem alarmieren. Diese Therapie, meist kombiniert mit Bestrahlung oder Zytostatika, wird etwa bei Hochrisiko-Sarkomen, Brustkrebs-Rezidiven, oberflächlichen und Kopf-Hals-Tumoren, Zervix-, Pankreas- sowie Blasenkrebs angewandt.

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