Ärzte Zeitung, 27.01.2015

Onkologie

Erste Studie zu unüblicher Krebstherapie

ZÜRICH. Für 70 Patienten mit Leber-, Pankreas- oder Cholangio-Ca sowie Metastasen von Kolon-Ca beginnt eine erste Studie mit einem neuartigen Medikament.

Anders als gängige Krebstherapien reduziert Inositol Trispyrophosphat (ITPP) nicht die Sauerstoffzufuhr im Tumor, sondern fördert sie - mit der Folge, dass die veränderten Blutgefäße des Tumors normalisiert, Chemotherapie und Bestrahlung wirksamer und krebsfördernde Wege gehemmt werden.

Anschließend erhalten die Patienten eine Chemotherapie, meldet das Universitätsspital Zürich.

Bei Versuchstieren hatte die von Chemie-Nobelpreisträger Jean-Marie Lehn mitentwickelte Substanz allein und in Kombination die Lebensdauer verlängert sowie Zahl und Größe der Tumoren reduziert. (ars)

Topics
Schlagworte
Krebs (10808)
Onkologie (8209)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Sport nach Infarkt kann Leben retten

Wer nach einem Herzinfarkt sportlich aktiv wird oder bleibt, sorgt dafür, dass seine Überlebenschance sich deutlich erhöht, so eine Studie frisch von der EuroPrevent 2018. mehr »

TK-Versicherte erhalten E-Akte

Die Techniker Krankenkasse hat mit TK-Safe ihre bundesweite elektronische Gesundheitsakte vorgestellt. Patientenschützer und die Verbraucherzentralen pochen auf hohe einheitliche Standards. mehr »

Diese Keime machen Kliniken zu schaffen

Klinikpatienten haben einer Umfrage zufolge die größte Sorge, mit einem multiresistenten Keim infiziert zu werden. Häufig eine mediale Dramatisierung, findet ein Hygieneexperte. Einige Erreger bereiten aber Kopfzerbrechen. mehr »