Ärzte Zeitung, 30.11.2015

Oecotrophologie

Ernährung als Therapie

BONN. Die ergänzende Behandlung von ernährungsmitbedingten Krankheiten durch qualifizierte Ernährungsberater und -therapeuten setzt eine enge Zusammenarbeit mit Ärzten voraus.

Um die erforderliche Abstimmung mit dem behandelnden Arzt zu verbessern und das Management im Beratungsalltag zu erleichtern, entwickelte der Arbeitskreis "Grundsatzfragen der Ernährungsberatung/-therapie (AK-E)" des BerufsVerband Oecotrophologie (VDOE) weitere Arbeitshilfen für Ernährungsfachkräfte.

Das Material umfasse juristisch geprüfte Informationen und Muster zu Behandlungsvereinbarung, Kostenvoranschlag, Rechnung, Abtretungserklärung und Ärztlicher Notwendigkeitsbescheinigung, teilt der VDOE mit. Jeder Berater könne sich daraus auf die eigene Praxis abgestimmte, individuelle Vorlagen erstellen.

Um die Zusammenarbeit von Arzt, Ernährungsberater, Patient und Krankenkasse so optimal wie möglich zu gestalten, stehe die "Ärztliche Notwendigkeitsbescheinigung für die ernährungstherapeutische Beratung" auf der VDOE-Webseite zum kostenfreien Download und zur Verlinkung bereit. (eb)

Der Link für die Bescheinigung: www.bit.ly/Notwendigkeitsbescheinigung

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Frauen leben länger, Männer glücklicher

Frauen haben in allen europäischen Ländern eine deutlich höhere Lebenserwartung als Männer, die zusätzlichen Jahre bescheren ihnen jedoch selten Freude. mehr »

So gefährlich sind Krampfadern

Krampfadern sollten nicht nur als kosmetisches Problem angesehen werden. Auch wenn die Varizen keine Beschwerden verursachen, bergen sie gesundheitliche Gefahren. mehr »

Die Macht der Position

Sexismus im medizinischen Alltag: Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler bricht hier eine Lanze für die Männer. Diskriminierung kennt sie - geschlechtsunabhängig - eher durch einen anderen Faktor. mehr »