Ärzte Zeitung online, 24.02.2016

Deutscher Krebskongress

Robert Koch-Institut stellt neuen Krebsbericht vor

Zum Auftakt des Deutschen Krebskongresses in Berlin präsentiert das Robert Koch-Institut am Mittwoch seine neue Berichtsreihe "Das Krebsgeschehen in Deutschland". Auf der heutigen Tagesordnung des Fachkongresses stehen außerdem der Nutzen und die Grenzen des Zweitmeinungsverfahrens.

BERLIN. Wie viele Menschen in Deutschland erkranken pro Jahr an Krebs, wie hoch ist die Sterblichkeit? In welchem Tumorstadium werden Krebserkrankungen diagnostiziert? Wie hoch sind die Überlebensraten?

Daten zu diesen und anderen Fragen liefert die neue Berichtsreihe "Das Krebsgeschehen in Deutschland", die am Mittwoch vom Robert Koch-Institut im Rahmen des Deutschen Krebskongresses erstmals präsentiert wird.

Der 32. Deutsche Krebskongress findet bis Samstag (27. Februar) unter dem Motto "Krebsmedizin heute: präventiv, personalisiert, präzise und partizipativ" statt. Der Fachkongress zur Krebsdiagnostik und Krebstherapie wird von der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Krebshilfe ausgerichtet.

Am letzten Kongresstag findet traditionell der Krebsaktionstag statt, ein Informationstag für Betroffene, Angehörige und Interessierte. (sts)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Beginnt die MS im Dünndarm?

Im Dünndarm werden wohl "Schläfer-T-Zellen" aktiviert, die eine MS triggern. Jetzt sind Forscher auf der Suche nach dem Auslöser – und haben Keime im Verdacht. mehr »

Wie die Neurologie von der Flüchtlingskrise profitiert

Migranten sind für Europa eine Herausforderung, doch sie bringen auch neue Erkenntnisse: Mediziner können durch Zuwanderer erforschen, wie Gene und Umwelt mit neurologischen Krankheiten zusammenhängen. mehr »

Hausbesuche bringen wohl mehr Honorar

Beim GKV-Spitzenverband gilt als ausgemacht, dass die Ärzte für eine Ausweitung der Mindestsprechzeiten nur sparsam honoriert werden sollen. Das Honorarsystem soll keine Gelddruckmaschine für Ärzte sein. Eine Ausnahme könnte es geben: Hausbesuche. mehr »