Ärzte Zeitung, 08.06.2009

Melanomrisiko steigt weiter

GREIFSWALD(dpa). Angesichts exzessiver Sonnenbäder und veränderter Freizeitaktivitäten steigt das Hautkrebsrisiko weiter an. "Das Risiko, während seines Lebens einmal an Hautkrebs zu erkranken, liegt bei Weißhäutigen in westlichen Industrienationen inzwischen bei fast 50 Prozent", so der leitende Oberarzt der Uni-Hautklinik in Greifswald, Dr. Andreas Arnold.

Allerdings gingen die Betroffenen inzwischen früher zum Arzt und hätten dadurch bessere Heilungschancen. So sei die durchschnittliche Melanomdicke bei der Diagnose zwischen 1980 und 1997 von 2,5 auf 1,5 Millimeter gesunken.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Hunde im MRT hygienischer als bärtige Männer

Ist es hygienisch, Hunde in MRT-Scanner zu legen, mit denen primär Menschen untersucht werden? Ja, legt eine Studie nahe: Bärtige Männer bergen höhere Kontaminationsrisiken. mehr »

Starke Konzentration wird im Fall Valsartan zum Klumpenrisiko

Noch ist die Risikobewertung im Fall Valsartan nicht abgeschlossen. Aber der Vorgang zeigt die Risiken der starken Marktkonzentration. mehr »

Die Gesundheit der Bombenkinder

Seit Jahrzehnten berichten viele Hibakusha – so nennt Japan seine Atombombenopfer – regelmäßig vor Schülern und Interessierten aus dem In- und Ausland von dem Grauen, das sie und ihre Angehörigen erlebten. mehr »