Forschung und Praxis, 11.04.2005

Erfolg mit Radioimmuntherapie bei B-Zell-Lymphom

Mit einer Radioimmuntherapie mit dem radioaktiv markierten monoklonalen Antikörper 90Yttrium-Ibritumomab-Tiuxetan ist ein langanhaltender Erfolg bei B-Zell-Lymphom möglich. Das geht aus vier Studien mit mehr als 200 Patienten hervor, deren Ergebnisse in San Diego wurden vorgestellt wurden.

Die komplette Ansprechrate lag bei Patienten, deren Erkrankung sich frühestens nach einem Jahr verschlechterte - das war bei fast 40 Prozent der Fall -, bei 65 Prozent.

Das berichtete Professor Russell J. Schilder aus Philadelphia. Das Ansprechen auf die Therapie hielt im Mittel 29 Monate an. Und es dauerte im Mittel etwa 31 Monate bis zur Progression der Erkrankung. Die Gesamtüberlebensrate betrug nach 50 Monaten über 80 Prozent.

90Yttrium-Ibritumomab-Tiuxetan gibt es in Deutschland als Zevalin® von Medac Schering Onkologie. (pr)

Topics
Schlagworte
Lymphome/Leukämie (847)
Innere Medizin (36642)
Organisationen
Schering (244)
Krankheiten
Krebs (5630)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Lindert eine Lichtdusche Rückenschmerzen?

In einer Pilotstudie fanden US-Forscher Hinweise, dass Licht subjektive Schmerzen lindert. Eine morgendliche Lichtdusche könnte gegen chronische Rückenschmerzen helfen. mehr »

VR-Brille anstatt Zigarette

Eine Virtual-Reality-Anwendung soll Raucher vom Glimmstängel wegbringen. Die Idee: Sie lernen virtuell ihren Raucher-Impuls zu kontrollieren. mehr »

Konzept der e-Patientenakte steht

Die ePA nimmt Formen an. Ärzte, Kassen und gematik haben sich auf ein Vorgehen zur Gestaltung der ePA geeinigt. Die Industrie bleib vorerst außen vor. mehr »