Ärzte Zeitung, 26.10.2011

Omega-Fette schützen bei Strahlentherapie

FREIBURG (eb). Krebspatienten mit Strahlentherapie profitieren von einer Spezialnahrung. Das ergab eine Studie aus Freiburg, an der 38 Patienten mit Brust- und Prostata-Ca teilnahmen.

Ein Teil erhielt ein Getränk reich an Eiweiß, Leucin, Omega-3-Fettsäuren (EPA, DHEA) und immunmodulierenden Oligosacchariden.

Nach einer Woche hatten sie im Vergleich zu den Kontrollprobanden signifikant höhere EPA- und DHEA-Werte in den Leukozyten-Membranen und weniger des Entzündungsmarkers Prostaglandin E2, der ist für das Tumorwachstum relevant (DGEM-Newsletter).

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[27.10.2011, 07:53:22]
Dr. Ralf Hettich 
Omega-3-Fettsäuren gibt es in verschiedenen Formen
Omega-3-Fettsäuren gibt es in mehr als einer Form. Die Formen von Omega-3-Fettsäure, die in Fischen vorgefunden wird, nennt sich EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure). Diese sind die gesündesten Formen.
Eine andere Form éiner ungesättigten Omega-3-Fettsäure ist die pflanzliche Fettsäure ALA (Alpha-Linolensäure). Sie ist in Walnüssen, Leinsamen und aus ihnen hergestellten Ölen am reichhaltigsten enthalten. Auch Oliven- und Rapsöl sind hervorragende Quellen für ALA. Der menschliche Körper wandelt auch eine kleine Menge von ALA in EPA und DHA um. Und auch ALA kann einige gesundheitlichen Vorteile aufweisen.

Mit besten Grüssen

Dr. Ralf Hettich
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