Ärzte Zeitung, 18.08.2011

Zweiklassengesellschaft bei Hirntumoren

HEIDELBERG (eb). Heidelberger Forscher haben zwei Typen von Ependymomen definiert. Diese gefährlichen Hirntumore bei Kindern entstehen in der Gewebeschicht, die die Hirnkammern auskleidet.

Die Forscher untersuchten das Erbgut in 583 Proben von Kleinhirn-Ependymomen. Erkrankungen mit Anomalien des Typs A verlaufen ungünstig, die Tumoren kehren nach einer Op oft zurück.

Erkrankungen des Typs B haben eine günstige Prognose, obwohl das Genom dieser Krebszellen sehr instabil ist. Die Erkrankungen gehen möglicherweise aus verschiedenen Zellen hervor (Cancer Cell 2011; 20: 143).

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