Ärzte Zeitung, 18.08.2011

Zweiklassengesellschaft bei Hirntumoren

HEIDELBERG (eb). Heidelberger Forscher haben zwei Typen von Ependymomen definiert. Diese gefährlichen Hirntumore bei Kindern entstehen in der Gewebeschicht, die die Hirnkammern auskleidet.

Die Forscher untersuchten das Erbgut in 583 Proben von Kleinhirn-Ependymomen. Erkrankungen mit Anomalien des Typs A verlaufen ungünstig, die Tumoren kehren nach einer Op oft zurück.

Erkrankungen des Typs B haben eine günstige Prognose, obwohl das Genom dieser Krebszellen sehr instabil ist. Die Erkrankungen gehen möglicherweise aus verschiedenen Zellen hervor (Cancer Cell 2011; 20: 143).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Fünf wichtige Fakten zur Herzgesundheit der Deutschen

Heute wurde in Berlin der Herzbericht 2017 vorgestellt. Es zeigt sich, dass Herzerkrankungen jeglicher Art weiter zunehmen. mehr »

Trumps Leibarzt attestiert dem US-Präsidenten beste Gesundheit

US-Präsident Donald Trump attestierte sich kürzlich selbst kerngesund und ein "stabiles Genie" zu sein. Sein Leibarzt bestätigte ihm jetzt einen überragenden Gesundheitszustand – mit einer Einschränkung. mehr »

Ein Anästhetikum zur Behandlung bei schweren Depressionen?

Ketamin - einst als Anästhetikum entwickelt - hat sich in mehreren Studien bei Patienten mit therapieresistenten Depressionen bewährt. Doch: Für Euphorie ist es noch zu früh. mehr »