Ärzte Zeitung, 05.03.2013

ADHS

KBV wertet ihr Vertragsmuster als Erfolg

Vier Jahre nach dem Start eines Versorgungsvertrags für Kinder mit ADHS zieht die KBV Bilanz.

BERLIN. Ein Modell aus der KBV-Vertragswerkstatt, das funktioniert: Vor rund vier Jahren ist das Konzept zur "qualitätsgesicherten Versorgung von Patienten mit Aufmersamkeits-Defizitsyndrom oder -Hyperaktivitätssyndrom (AD [H]S)" zunächst in Baden-Württemberg umgesetzt worden. Aus Sicht der KBV ein Erfolgsmodell.

Der Vertrag ist zunächst von regionalen Betriebskrankenkassen in Baden-Württemberg adaptiert worden, seit 2012 ist auch die DAK Gesundheit dabei.

Nach Aussagen von KBV-Vorstand Dipl.-Med. Regina Feldmann erlaubt der Vertrag "intensivere und besser finanzierte Therapiemöglichkeiten" für die 2180 teilnehmenden Kinder und Jugendlichen, davon sind 228 Patienten bei den Betriebskassen im Südwesten eingeschrieben.

Die betroffenen Patienten sollen schneller als in der Regelversorgung erkannt, Wartezeiten auf Therapieplätze sollen reduziert werden.

Die verbesserte Therapie sei auch durch eine Evaluation der Universität Marburg für den Zeitraum von Oktober 2010 bis Februar 2013 belegt worden. In Baden-Württemberg arbeiten 212 Vertragsärzte und -psychotherapeuten in 45 Teams zusammen. (fst).

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Zukunftsängste belasten junge Krebspatienten

Geldnöte und Zukunftsängste setzen jungen Erwachsenen nach der Diagnose Krebs besonders zu. Onkologen fordern bessere Unterstützung und Beratung aus einer Hand. mehr »

Radiologische Praxen auf dünnem Eis

Früherkennung mittels Röntgenstrahlen ist derzeit nur für Brustkrebs legal. Viele radiologische Praxen, die weitergehende Angebote machen, verstoßen damit gegen das Strahlenschutzgesetz. mehr »

"Es hapert deutlich bei der Prävention"

In der Schlaganfallversorgung ist Deutschland Weltspitze, doch bei der Prävention gibt es große Defizite, findet Professor Hans-Christoph Diener. mehr »