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DISC1

Genetische Grundlage für psychische Erkrankungen

Veröffentlicht:

FREIBURG. Wie hängt verminderte Gehirnaktivität mit psychischen Erkrankungen zusammen?

Die Freiburger Neurowissenschaftlerin Professor Marlene Bartos und die Molekularmediziner Dr. Jonas-Frederic Sauer und Dr. Michael Strüber haben herausgefunden, dass das Gen "Disrupted-in-schizophrenia 1" (DISC1) den Informationsaustausch zwischen Nervenzellen schwächt (eLife 2015; online 3. März), teilt die Universität Freiburg mit.

Das Team gehe davon aus, dass diese verminderte Kommunikation zwischen Nervenzellen ein Auslöser für psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Schizophrenie sein kann. Die Forschungsergebnisse könnten als Grundlage für neue Medikamente und Therapiemöglichkeiten dienen. (eb)

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