Ärzte Zeitung, 08.02.2012

Smartphone: Therapeut in der Hosentasche

CHICAGO (eis). Ein experimentelles Smartphone erkennt bei seinem Träger Symptome von Depressionen und schlägt Betroffenen Gegenmaßnahmen vor, etwa einen Freund zu besuchen.

Die Technik namens Mobilyze! habe bereits in einer Pilotstudie gezeigt, dass sie Depressions-Symptome lindert, berichtet die Northwestern University Feinberg School of Medicine.

Sensoren des Geräts registrieren Aufenthaltsort, Aktivitätslevel sowie sozialen Kontext und vergleichen die Werte mit den normalen Mustern eines Patienten. So erkenne das Gerät zum Beispiel, ob der Träger stundenlang zu Hause sitzt und grübelt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Tumorpatienten bei Schmerztherapie unterversorgt

Viele Krebskranke erhalten keine adäquate Schmerztherapie. Das hat eine erste Analyse der Online-Befragung "PraxisUmfrage Tumorschmerz" ergeben. mehr »

ADHS-Arznei lindert Apathie bei Alzheimer

Eine Therapie mit Methylphenidat kann die Apathie bei Männern mit leichter Alzheimerdemenz deutlich zurückdrängen. mehr »

Zehn Jahre "jünger" durch Sport

Wer Sport treibt, ist motorisch gesehen im Schnitt zehn Jahre jünger als ein Bewegungsmuffel. mehr »