Ärzte Zeitung online, 22.02.2017
 

Kopfschmerzen

Barmer startet Pilotprojekt mit Migräne-App

BERLIN. Kopfschmerzen und Migräne treffen immer mehr junge Erwachsene. Das hat der Arztreport der Barmer GEK gezeigt, der am Montag vorgestellt worden ist (wir berichteten). Gerade jungen Versicherten soll nun die neue App M-sense eine Hilfe bei der Prävention gegen Dauerkopfschmerz sein.

Gemeinsam mit der Telekom startet die Krankenkasse deshalb ein Pilotprojekt, bei dem M-sense von betroffenen Telekom-Mitarbeitern genutzt werden kann.

M-sense ist nach Angaben der Barmer die einzige Migräne-App in Deutschland, die als Medizinprodukt zertifiziert ist. Sie trägt auch das CE-Kennzeichen und das Siegel "Qualitätsprodukt Internetmedizin".

Gedacht sei die Anwendung als digitaler Assistent für Menschen mit Kopfschmerzen, so Professor Christoph Straub, Vorstandschef der Barmer. Sie mache die individuellen Ursachen aus und analysiere den Verlauf von Migräne und Spannungskopfschmerzen. Diese Dokumentationen können dem behandelnden Arzt eine wichtige Hilfe bei der Therapie sein.

Die App ist von der Newsenselab GmbH in Berlin entwickelt worden. (ger)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Tausende HPV-Tumoren pro Jahr sind vermeidbar

Viele Krebserkrankungen in Deutschland ließen sich durch einen HPV-Schutz vermeiden, so RKI-Berechnungen. Das Institut rät zum Impfen - das könnte auch bei Jungen sinnvoll sein. mehr »

Mit Kohlenhydrat-Tagen die Insulinresistenz durchbrechen

Typ-2-Diabetiker mit schwerer Insulinresistenz können vom Prinzip einer hundert Jahre alten Haferkur profitieren. Erfahrungsgemäß sprechen 70 Prozent der Betroffenen darauf an. mehr »

Kliniken in Nordrhein sind Vorreiter beim E-Arztbrief

Der Klinikbetreiber Caritas Trägergesellschaft West zählt zu den Vorreitern des elektronischen Arztbriefes über KV-Connect. Viele Niedergelassene sind bereits angeschlossen. mehr »