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Mit Klontechnik gegen mitochondriale Krankheiten

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NEWCASTLE (ple). Britische Forscher haben eine - in Deutschland verbotene - Methode erprobt, mit der sich künftig mitochondriale Krankheiten möglicherweise verhindern lassen. Mutationen in den Mitochondrien führen bei solchen Krankheiten etwa zu Muskelerkrankungen. Wie die Wissenschaftler um Professor Douglass M. Turnbull berichten, übertrugen sie in ihren In-vitro-Versuchen die Vorkerne von menschlichen Eizellen kurz nach der Befruchtung in jeweils eine andere befruchtete Eizelle, aus der zuvor die Vorkerne entfernt wurden (Nature online). Die Vorkerne enthalten das Erbgut eines Spermiums und der Eizelle. Mit Hilfe verfeinerter Techniken gelang es den Forschern, mit maximal zwei Prozent nur sehr wenig mitochondriale DNA während der Übertragung der Vorkerne zu verschleppen. Das wäre dann auch der Fall, wenn die Zygoten, denen die Vorkerne entnommen werden, von einer Patientin mit mitochondrialer Erkrankung stammen würden und die Empfänger-Eizelle von einer gesunden Frau.

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