Männer mit ED nach Wechsel auf Sildenafil zufrieden

LONDON (mut). Männer mit einer erektilen Dysfunktion (ED), bei denen die bisherige Therapie nicht gut wirksam oder schlecht verträglich ist, profitieren von einer Umstellung auf Sildenafil (Viagra®). Das hat eine Studie mit knapp 2000 Männern ergeben.

Veröffentlicht:

Die Ergebnisse der Studie von Dr. Ulrich Wetterauer vom Universitätsklinikum Freiburg wurden vor kurzem auf dem Europäischen Kongreß für Sexualmedizin in London vorgestellt. Die Hauptgründe für die Umstellung der Studienteilnehmer waren mangelnde Wirksamkeit (bei 83 Prozent) sowie schlechte Verträglichkeit (bei 13 Prozent) der bisherigen Therapie.

Alle Patienten hatten zuvor schon eine ED-Therapie erhalten. 39 Prozent waren vor Studienbeginn mit Tadalafil (Cialis®) oder Vardenafil (Levitra®) behandelt worden, 61 Prozent hatten vor der Umstellung noch keinen PDE-5-Hemmer probiert.

Die Männer erhielten nun zwölf Wochen lang Sildenafil in einer Dosierung von 25 bis 100 mg. Gemessen wurde die Zufriedenheit der Männer anhand einer Fünf-Punkte-Skala (fünf Punkte bedeuten maximale Zufriedenheit mit der ED-Therapie).

Das Ergebnis: Die Therapie-Zufriedenheit stieg auf der Skala von 2,6 Punkten vor der Umstellung auf 4,4 Punkte zwölf Wochen danach. Insgesamt waren vor der Umstellung 20 Prozent der Männer mit ihrer ED-Therapie zufrieden, nach Umstellung auf Sildenafil waren es 96 Prozent.

Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

© Oleh / stock.adobe.com

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Lilly Deutschland GmbH, Bad Homburg v.d.H.
Abb. 2: ADA und nAb unter AVT05 und Referenz-Golimumab bis Woche 16

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Colitis ulcerosa

Das erste Golimumab-Biosimilar erweitert die Therapieoption bei entzündlichen Erkrankungen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Abb. 2: Infusionsschema der REGENCY-Studie

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Neue Therapieoption bei Lupus-Nephritis verfügbar

Obinutuzumab verbessert Nierenoutcomes bei Lupus-Nephritis

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Roche Pharma AG, Grenzach-Wyhlen
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Ergänzung zu Antibiotika?

Mit intravaginaler Ascorbinsäure gegen bakterielle Vaginose

Review

RAS-Blocker präoperativ eher nicht absetzen?

Lesetipps