Ärzte Zeitung, 21.12.2009

Rösler bekräftigt: Keine Streichungen

BERLIN (dpa). Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) hat Leistungskürzungen für die gesetzlich Krankenversicherten ausgeschlossen.

Man habe vereinbart, das Gesundheitssystem "nur auf Grundlage des bestehenden Leistungskatalogs" ändern zu wollen, sagte Rösler dem "Tagesspiegel am Sonntag". Er betonte unter Bezug auf den Koalitionsvertrag: "Wir wollen keine Leistungen streichen."

Das Fehlen von Sparvorschlägen im Koalitionsvertrag von Union und FDP verteidigte Rösler. Es werde "keinen Bereich geben, den wir uns nicht ansehen werden", sagte er. Allerdings habe man sich bewusst nicht gleich auf Einzelnes festlegen wollen: "Wenn wir das System insgesamt effektiver und effizienter machen, wird die Akzeptanz bei allen zum kostenbewussten Umgang mit den Mitteln auch größer."

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Ausreichend Folsäure schützt Hypertoniker vor Schlaganfall

Bestimmte Hypertoniker sollten auf eine gute Folsäureversorgung achten. Dadurch können sie ihr Schlaganfallrisiko deutlich senken. mehr »

Feinsinnige Geister und Antisemiten

Ein neues Buch beleuchtet die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin während des Nationalsozialismus. Am Fallbeispiel Emil von Bergmann erkennen Leser, wie zwiegespalten die DGIM-Mitglieder waren. mehr »

Saunieren schützt vor Schlaganfall

Möglicherweise beugt häufiges Saunieren Hirninfarkten vor. In einer finnischen Studie war die Schlaganfallrate bei Saunafans um 60 Prozent reduziert - dafür mussten Saunagänger aber einen Faktor beherzigen. mehr »