Ärzte Zeitung, 19.07.2016

MB

Studenten wollen keine Pflichtquartale

BERLIN. Drei Viertel der Medizinstudenten wollen die derzeitige Struktur des Praktischen Jahres am Ende des Studiums beibehalten und lehnen eine Aufteilung in Quartale ab. Das hat eine Befragung unter 1800 studentischen Mitgliedern des Marburger Bundes ergeben.

Damit stößt das Vorhaben der Gesundheitsministerkonferenz auf wenig Gegenliebe: Die Ländergesundheitsminister hatten auf ihrer letzten Sitzung in Rostock eine Aufteilung des PJ in vier Quartale befürwortet. Neben Pflichtquartalen (derzeit Tertiale) in der Inneren und der Chirurgie soll ein Pflichtabschnitt in der "Ambulanten Medizin" hinzukommen. Die Studenten sehen ihre Wahlmöglichkeiten dadurch weiter eingeschränkt. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Gala mit Herz und Verstand

Mit einer festlichen Gala hat Springer Medizin pharmakologische Innovationen und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Die Preisträger vermittelten Hoffnung auf Heilung und auf Hilfe, hieß es am Donnerstagabend. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der deutschen pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »