Ärzte Zeitung online, 03.09.2018

Gesundheitskonferenz

Was berufstätige Frauen belastet

HANNOVER. "In Deutschland leisten Frauen neben ihrer Erwerbstätigkeit jeden Tag rund eineinhalb Stunden mehr Fürsorgearbeit als Männer", so Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

"Sie kümmern sich um die Kinder, pflegen Angehörige und managen den Haushalt", sagte sie anlässlich der Frauengesundheitskonferenz in Hannover.

Hier gelte es gezielte Unterstützungsangebote auszuarbeiten, denn Frauen fühlten sich deutlich mehr als Männer durch chronischen Stress belastet. Mittlerweile zählten psychische Erkrankungen zu den häufigsten Gründen für Arbeitsunfähigkeit bei Frauen, berichtete Thaiss.

"Das Thema Arbeit hat zentralen Einfluss auf die Gesundheit von Frauen", sagte auch Sabine Weiss, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesgesundheitsminister.

"Bessere Bedingungen erreichen wir nur mit ressortübergreifenden Anstrengungen, wie der Konzertierten Aktion Pflege." (eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So teilt sich die Arbeitszeit von Ärzten auf

Wie viel Zeit bringen Ärzte für GKV-Patienten auf, wie viel für Bürokratie? Wie sind die Unterschiede in Stadt- und Landpraxen und den Fachbereichen? Wir geben Antworten. mehr »

Ein Gelähmter kann wieder gehen

Ein querschnittsgelähmter Mann kann wieder einige Schritte gehen - dank der elektrischen Rückenmark-Stimulation. Von Heilung wollen die Ärzte aber nicht sprechen. mehr »

OTC-Gebrauch verfälscht Laborwerte

Die meisten Patienten nehmen gelegentlich freiverkäufliche Arzneimittel ein. Nur wenige legen das gegenüber ihrem Arzt offen. Das hat Folgen, etwa für die Interpretation von Laborergebnissen. mehr »