Ärzte Zeitung, 21.04.2010
 

Teamführung auf die feminine Art

Ärztinnen führen Praxis- und auch Klinikteams anders als Ärzte. Und sie haben damit Erfolg. Unterstützung bekommen sie jetzt durch das "Führungshandbuch für Ärztinnen" von Ulrike Ley und Gabriele Kaczmarczyk. Denn in dem Buch finden sie viele Tipps und Hinweise, wie sie typische Führungsfehler erst gar nicht begehen. Da das medizinische Umfeld gerade in höheren Positionen aber nach wie vor männerdominiert ist, wird auch erklärt, wie sich Frau in dieser Männerwelt behauptet. Dabei wird gezeigt, wie Frau überzeugt und wie sie ihr eigenes Machtprofil erkennt. 

Aber auch für alle Praxischefinnen, die im Team eher mit Frauen zusammenarbeiten, lohnt die Lektüre. Denn es wird erklärt, welche verschiedenen Rollen es in der Kommunikation gibt, wie man Konflikte meistert und wie man die eigenen Mitarbeiter motiviert. Zwar gibt es immer wieder etwas Theorie, das Buch bietet aber vor allem eine Reihe an praktischen Tipps, viele grafische Darstellungen und einige Selbsttests. Letztere geben etwa Aufschluss darüber, wie gut Frau führt und wie sie ihre Konkurrenten einzuordnen hat.

Führungshandbuch für Ärztinnen von Ulrike Ley und Gabriele Kaczmarczyk, Springer Medizin Verlag, 2010, 219 Seiten, 39,95 Euro, ISBN: 978-3-642-03975-1

Topics
Schlagworte
Praxisführung (14822)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

"Super Mario" hält Senioren geistig fit

3D-Computerspiele trainieren die räumliche Orientierung älterer Menschen - und schützen einer Studie zufolge vor Demenz. mehr »

Das "Gewebefenster" ist wichtig!

Warum nach sechs Stunden keine Thrombektomie mehr veranlassen, wenn es noch gute Chancen auf funktionelle Verbesserungen gibt? Das fragen sich wohl viele Neuroradiologen. mehr »

Werden CAR-T-Zellen Standard?

Die FDA-Zulassung der ersten Therapie mit CAR-T-Zellen hat in diesem Jahr für Aufsehen gesorgt. Experten beim ASH-Kongress sind überzeugt, dass die Therapie bei immer mehr Patienten Anwendung finden wird. mehr »