Ärzte Zeitung, 14.01.2013
 

"Skandalarzt"

Patientenschützer zeigen Klinikleitung an

DORTMUND. Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat Strafanzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen die Verantwortlichen des Wormser Klinikums und die Agentur gestellt, die den kürzlich in Heilbronn aufgeflogenen niederländischen Neurologen als Honorararzt vermittelt hatte.

Nach Ansicht der Patientenschützer wäre durch Internetrecherche oder Erkundigungen beim vorherigen Arbeitgeber "leicht zu verhindern gewesen, dass der Mediziner auch am Wormser Klinikum Patienten schädigt". Man verstehe die Strafanzeige als Zeichen gegen Verantwortungslosigkeit. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Ebola-Überlebende auch 40 Jahre später noch immun

Eine Forscherin machte sich auf die Suche nach den Überlebenden des ersten Ebola-Ausbruchs – und verspricht sich davon wichtige Erkenntnisse. mehr »

Inhalatives Steroid bei Kindern – Keine falsche Zurückhaltung!

Die Angst vor Frakturen sollte bei asthmakranken Kindern kein Grund gegen die Kortisoninhalation sein. Zurückhaltung könnte sogar den gegenteiligen Effekt haben. mehr »

Ibuprofen plus Paracetamol so effektiv wie Opioide

Es müssen keine Opioide sein: OTC-Analgetika wirken bei Schmerzen in den Gliedmaßen ähnlich gut wie Opioide, so eine US-Studie. mehr »