Ärzte Zeitung online, 10.04.2017
 

Mexikanische Ärzte

An Deutschland besteht Interesse

BONN. Die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) zieht ein positives Fazit ihrer ersten Informations- und Rekrutierungsveranstaltung vergangene Woche in Mexiko, bei der Bewerber aus Berufsfeldern mit einem großen Fachkräftebedarf in Deutschland eingeladen waren, sich über die Beschäftigungsmöglichkeiten in Deutschland zu informieren. Laut ZAV folgten dieser Einladung besonders viele Ärzte und Ingenieure. "Bei der Rekrutierung von Fachkräften arbeiten wir seit langem eng mit unseren Partnern aus der Europäischen Union zusammen. Jetzt weiten wir unsere Aktivitäten auf ausgewählte Drittstaaten aus. Mexiko ist für uns ein vielversprechendes Land", so Carsten Klein, Vorsitzender der Geschäftsführung der ZAV. (maw)

[21.04.2017, 11:33:58]
Hinrich Ballke 
Ärztemangel Deutschland
Der Frust über die aktuelle mangelnde Reformfähigkeit der Regierungen in Deutschland nicht nur im Gesundheitswesen ist enorm. Wir bilden in Deutschland an den Universitäten genug Ärzte aus, auch Bezahlung ist im Vergleich zu den Nachbarstaaten recht gut. Auf Grund der guten Ausbildung arbeiten sie nicht Patienten nah, gehen ins Ausland oder vergrößern die Überversorgung in den Großstädten.Wir brauchen kein Ärzte aus dem Ausland ,sondern junge Kollegen zu deren Ethik auch die Versorgung der ländlichen Bereiche einschließt, d.h.eine andere Steuerung bei der Aufnahme an den Universitäten.
Schon jetzt ist das Sprachengewirr in den deutschen Krankenhäusern ausgeprägt fehlende Sprachkenntnisse und fehlende Einschätzung des Können der Kollegen gehen auf Kosten unserer Patienten. Aus- und Weiterbildung ausländischer Kollegen ist richtig, damit helfen sie im Heimatland ihren Menschen.
 zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Es kommt Schwung in die Entwicklung neuer Psychopharmaka

Bald könnte es einen Schub für die Entwicklung neuer Psychopharmaka geben. Denn Forscher finden immer mehr über die Entstehung psychischer Erkrankungen heraus. mehr »

Spielt Krebs eine Rolle beim plötzlichen Kindstod?

Ein plötzlicher Kindstod bei einer unbekannten neoplastischen Erkrankung ist selten, aber kommt vor. Das ist das Ergebnis einer britischen Studie. mehr »

Patienten sollen Verdacht auf Nebenwirkung melden

Alle europäischen Arzneimittelbehörden fordern in einer gemeinsamen Kampagne Patienten auf, ihnen verstärkt Verdachtsfälle von Nebenwirkungen zu melden. mehr »