E-Card: Regierung will gematik aufwerten

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Viel Lob für Ärzte und Kassen: Das Gesundheitsministerium ist zufrieden mit dem Stand bei der elektronischen Gesundheitskarte - drückt aber weiter aufs Tempo, vor allem bei der Online-Anbindung.

DÜSSELDORF (ger). Das Bundesgesundheitsministerium ist zufrieden, dass die Ausstattung der Ärzte und Zahnärzte mit Kartenlesegeräten in diesem Jahr so erfolgreich durchgeführt worden ist.

Das hat Dr. Matthias von Schwanenflügel, Leiter der Unterabteilung Haushalt, Recht und Telematik im BMG, zum Auftakt der Sonderschau Medica Media Forum in Halle 15 unmissverständlich deutlich gemacht.

Etwa 85 Prozent der Ärzte und Zahnärzteschaft hätten bereits ein neues Lesegerät angeschafft, und diese Zahl werde bis Ende des Jahres weiter steigen.

Druck bei den neuen Anwendungen

"Nun muss es darum gehen, dass für die Patientinnen und Patienten schnell nutzbringende Anwendungen der Karte möglich sind wie zum Beispiel das Notfalldatenmanagement", betonte von Schwanenflügel.

Dann werde die elektronische Gesundheitskarte zusammen mit der Telematikinfrastruktur zu einer besseren Patientenversorgung, mehr Selbstbestimmung der Versicherten und mehr Wirtschaftlichkeit führen, zeigte sich der BMG-Vertreter überzeugt.

Mehr Kompetenz für die gematik

Das BMG unterstütze daher die Aktivitäten zur Alternative 2012, mit der die Krankenkassen eine beschleunigte Online-Anbindung der Arztpraxen für den Stammdatenabgleich der Versicherten erreichen wollen.

Die Betreibergesellschaft gematik solle in ihrer Arbeitsfähigkeit und Gestaltungskompetenz gestärkt werden.

Die technischen Möglichkeiten müssten schnellstmöglich genutzt werden, um eine Qualitätsverbesserung und Steigerung der Wirtschaftlichkeit zu erreichen, so von Schwanenflügel.

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