Elektronische Bezahlung in der Praxis - das könnte auch mit der E-Card gehen

Mit der elektronischen Gesundheitskarte könnten Patienten auch kleinere Beträge wie die Praxisgebühr zahlen. Das zeigt die KKH-Allianz bei der CeBIT.

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Bezahlung mit der elektronischen Gesundheitskarte? Das zeigt gerade die CeBIT in Hannover.

Bezahlung mit der elektronischen Gesundheitskarte? Das zeigt gerade die CeBIT in Hannover.

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HANNOVER (ger). Der neue elektronische Personalausweis lässt sich in einigen Anwendungen sehr gut mit der elektronischen Gesundheitskarte kombinieren. Das zeigen die gesetzliche Krankenkasse KKH-Allianz und ATOS Worldline bei der FutureCare während der CeBIT in Hannover.

Mit einem IT-Sicherheitskit von SCM Microsystems, das unter anderem einen Kartenleser enthält, der sowohl den neuen Personalausweis und die eGK lesen kann. Das Kit, das Versicherte der KKH-Allianz seit Oktober 2010 kostenlos erhalten, erlaubt es zum Beispiel, Daten auf der eGK zu lesen oder mit dem Personalausweis ein Konto bei einer Bank online neu zu eröffnen - ohne das lästige Post-Ident-Verfahren.

Zusätzlich erlaubt es das System, die Praxisgebühr sowie andere Entgelte in Arztpraxen, aber auch bei anderen Gesundheitsdienstleistern wie Apotheken, Kliniken oder bei Zahnärzten anonym und PIN-gesichert zu leisten. "Das System läuft ähnlich wie Paypal bei Ebay als E-Payment-Service über das Internet", erläuterte Thomas Hesse von der KKH Allianz der "Ärzte Zeitung" bei der FutureCare. Die Transaktionen liefen dann über ein Online-Servicezentrum, bei dem sowohl der Versicherte als auch der Leistungserbringer über ein Konto verfügten, so Hesse weiter.

Das Verfahren habe letztlich für alle Beteiligten Vorteile. "Der Arzt hat weniger Bargeld in der Praxis, der Patient braucht kein Bargeld, und auch für die Kasse wird es einfacher", sagte Hesse. Der Arzt benötige nur ein einziges Kartenlesegerät, wenn er eine elektronische Bezahlung vorziehe.

Die Versicherten könnten im Internet jeweils den Kontostand verfolgen. Die Abrechnung erfolge über das eigene Girokonto per Lastschriftverfahren. Auch für Versicherte, die die eigenen Zahlungen für die Gesundheit fürs Finanzamt speichern wollen, haben es leichter. Hesse: "Einfach am Jahresende alles auf Knopfdruck ausdrucken!"

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