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180 Medaillen für Deutsche bei Weltspielen der Medizin

MONTECATINI (ag). Ärzte und Apotheker aus über dreißig Nationen haben an den diesjährigen Sportweltspielen der Medizin in Montecatini in Italien teilgenommen. Die deutschen Athleten holten mehr als 180 Medaillen; ihre stärksten Disziplinen waren Leichtathletik, Schwimmen und Beach-Volleyball.

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Bei den Mannschaftswettkämpfen holten im Beach-Volleyball alle drei deutschen Teams - "Carpe Diem", "Eh klar1" und "Carpe Noctem" - eine Medaille. Die Mannschaft "Carpe Diem" setzte beim Volleyball noch eins drauf und gewann ihre zweite Goldene.

Die italienischen Gastgeber zeigten sich wie bei der Weltmeisterschaft so auch beim Fußball der Mediziner überlegen. Das deutsche Team "Pillenkicker AV Nordrhein" unter Friedel Kuhn mußte sich mit Platz 5 bei den Kleinfeldwettkämpfen zufrieden geben.

Drei Ausnahmesportler fielen in ihren Altersklassen besonders auf: Dr. Melinda Denes, Chirurgin aus Zweibrücken, gewann im Laufen sechs Mal Gold, Dr. Tanja Engels, Sportärztin aus Bietigheim-Bissingen, konnte mit sechs Goldmedaillen an ihre Erfolge aus den Vorjahren im Schwimmen anknüpfen.

Und bei den Herren holte Dr. Gustav Otte, Gynäkologe aus Leverkusen, ebenfalls sechs Mal Gold in den Schwimmdisziplinen.

"Es war ein wunderschönes Erlebnis in einem wunderschönen Ort, es gab harte, aber harmonische Wettkämpfe", schwärmte Gerd Griephan, Apotheker aus dem Seeheilbad Zingst.

"Ich bin stolz auf meine Goldmedaillen im 200-, 400- und 800-Meter-Lauf und im Weitsprung sowie auf Silber über 100 Meter. Auch wenn es zu Anfang manchmal etwas chaotisch ablief, hat am Ende alles geklappt. Wenn ich nächstes Jahr fit bin, bin ich wieder dabei."

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