Direkt zum Inhaltsbereich

Ärzte-Initiative hilft Rauchern beim Aufhören

MÜNCHEN (eb). Die Ärzte-Initiative Raucherhilfe (AIR) will die Rauchertherapie als festen Bestandteil in der ärztlichen Praxis verankern. Bei der Raucherentwöhnung können vor allem Hausärzte einen wichtigen Beitrag leisten.

Veröffentlicht:

Der ärztliche Hinweis ist der stärkste Motivationsfaktor für Raucher, aufzuhören oder sich intensiv mit dem Rauchen auseinanderzusetzen, so Professor Hans-Ulrich Klör vom Uniklinikum Gießen. Durch ihren Arzt erfahren die Patienten, wie sich das persönliche Risiko vermindert, wenn eine Rauchertherapie erfolgreich abgeschlossen wird.

Die Verbesserung des Gesundheitszustands durch die Therapie wird medizinisch verifiziert und motiviert die Patienten zusätzlich. Medikamente zur Raucherentwöhnung - etwa Nikotinersatzstoffe - können die Therapie unterstützen. Ärzte passen Dosierung und Darreichungsform dem Rauchverhalten der Patienten optimal an.

Die Initiative setzt sich dafür ein, daß alle Landesärztekammern Weiterbildungsangebote zur Rauchertherapie schaffen. Die Ärzte-Initiative bietet außerdem Informationsmaterialien an, um die ärztliche Beratung und Therapie zu unterstützen. In einer 24seitigen Patienten-Broschüre werden etwa individuelle Risiken des Rauchens beschrieben.

Auch auf den Sofortnutzen eines Rauchstops wird hingewiesen: So sei nach 20 Stunden Rauchabstinenz das Kohlenmonoxyd aus dem Körper eliminiert und bereits nach drei Tagen falle die Atmung leichter.

Bestellen kann man die kostenlose Broschüre telefonisch bei AIR e.V. unter der Nummer 0 89/ 74 14 07 15 oder per Internet: www.air-raucherhilfe.de

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Deutscher Ärztetag

Suchtmedizin: Dringend Mitversorgende gesucht!

Das könnte Sie auch interessieren
Was die MS-Behandlung auszeichnet

© Suphansa Subruayying | iStock

Lebensqualität

Was die MS-Behandlung auszeichnet

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

© AscentXmedia | iStock

Lebensqualität

Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema

T2D-Therapie jetzt auch mit Semaglutid 2 mg

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novo Nordisk Pharma Gmbh, Mainz
Abb. 1: Empagliflozin reduzierte auch bei niedriger Ausgangs-eGFR die Progression der chronischen Nierenkrankheit (Test für Heterogenität/Trend: a) 12=0,06, p=0.81; b) 12=6,31, p=0,012)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [6]

Chronische Nierenkrankheit

SGLT2-Inhibition: Nephroprotektiv auch bei stark erniedrigter eGFR

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Ko KG, Ingelheim am Rhein
Abb. 2: Sekundärer Endpunkt der BOREAS-Studie: Veränderung der Lungenfunktion unter Dupilumab versus Placebo

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [2]

Typ-2-Inflammation bei COPD

Bessere Lungenfunktion und mehr Lebensqualität durch IL-4/-13-Hemmung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Berlin, und Regeneron GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Konkurrenz für Primärpraxen?

Reformpaket beschlossen: Apotheker rücken zu Hausärzten in zweiter Reihe auf

State-of-the-Art

Was in den Praxisempfehlungen und Leitlinien der DDG neu ist

Lesetipps
Patient vor der CT-Untersuchung der Lunge.

© jovannig / stock.adobe.com

Telemedizin für Prävention

Lungenkrebs-Screening: Das Münsterland zeigt, wie es funktionieren kann

Frau sitzt nachts auf ihrem Bett und schaut ins Licht ihrer Nachttischlampe.

© stokkete / stock.adobe.com

Von unten nach oben

Stufenschema bei Insomnie: So bei Schlafstörungen therapieren