Atemwegskrankheiten

Allergie-Forscher in Gießen und Marburg geehrt

MARBURG/GIEßEN (coo). Die mittelhessischen Wissenschaftler Dr. Christina Nassenstein und Dr. Sebastian Michael Kerzel sind mit den Von Behring-Röntgen-Nachwuchspreisen geehrt worden. Beide Forscher beschäftigen sich mit Allergien.

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Nassenstein erklärt mit ihrer Arbeit zur Kommunikation zwischen Atemwegen und Nervensystemen, warum Asthmatiker empfindlicher auf Umweltfaktoren wie Zigarettenrauch und Ozon reagieren und welche neuen therapeutischen Ansätze zur Bekämpfung von Atemwegserkrankungen möglich sind.

Die 35-Jährige ist seit 2009 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Anatomie an der Gießener Justus-Liebig-Universität.

Kerzel beschäftigt sich mit Asthma

Kerzel wurde für seine Arbeit zu Mechanismen der Allergieentstehung ausgezeichnet, er beschäftigt er sich mit dem allergischen Asthma.

Der 34-Jährige ist seit 2005 als ärztlicher Mitarbeiter der Marburger Kinderklinik in der Betreuung von allergischen Kindern und Jugendlichen tätig.

Preise mit je 5.000 Euro dotiert

Die Nachwuchspreise sind mit jeweils 5000 Euro dotiert. "Mit ihrer Förderung leistet die Von-Behring-Röntgen-Stiftung einen wichtigen Beitrag für den Ausbau der medizinischen Spitzenforschung in Gießen und Marburg", sagte der Gießener Uni-Präsident Joybrato Mukherjee.

Die beim Verkauf der Unikliniken gegründete Stiftung gehört zu den größten Medizinstiftungen Deutschlands.

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