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Prospektive Studie

Asthmakinder profitieren von Tonsillektomie

Eine Adenotonsillektomie verbessert bei Kindern mit schlafbezogenen Atemstörungen auch die Asthmakontrolle. Das hat eine prospektive Kohortenstudie ergeben.

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Eine Adenotonsillektomie verbessert bei Kindern mit schlafbezogenen Atemstörungen auch die Asthmakontrolle. Das hat eine prospektive Kohortenstudie ergeben. Die Forscher um Nira A. Goldstein vom New York City Health + Hospitals/ Kings County, Brooklyn, New York haben 80 Asthma-kranke Kinder im Alter von 4 bis 11 Jahren mit Schlafstörung untersucht, die sich einer Adenotonsillektomie unterzogen (Pediatr Pulmonol 2019; 54: 20–26).

Die Kontrollgruppe bestand aus 62 Kindern, die den operierten im Hinblick auf Alter, Geschlechterverteilung und Asthmaschweregrad ähnlich waren.

Die Eltern machten vor und sechs Monate nach der Operation Angaben zur Lungengesundheit ihrer Kinder, und zwar anhand des Childhood Asthma Control Tests (C-ACT) und des Pediatric Sleep Questionnaire (PSQ). Gefragt wurde auch nach Exazerbationen, Kortikoidverbrauch der Kinder und Krankenhausbesuchen.

Der Zustand der operierten Kinder verbesserte sich signifikant: Der C-ACT-Score stieg von 21,86 auf 25,15. In der Kontrollgruppe gab es eine leichte, nicht signifikante Verbesserung von 22,42 auf 23,59. Das Ausmaß der Schlafstörungen vor der Op erwies sich als weiterer signifikanter Einflussfaktor für eine Verbesserung des Asthma-Scores. (ikr)

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