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Weissbuch der DGVS

Basis für Diskussionen

Mit einem Weissbuch will die DGVS den Stellenwert gastroenterologischer Erkrankungen in Gesundheitspolitik und Wissenschaftsförderung stärken.

Veröffentlicht:

Nicht-maligne Krankheiten der Verdauungsorgane sind nach Herz-Kreislaufstörungen die häufigsten Krankheiten der Deutschen. Als Volkskrankheiten werden gastroenterologische Erkrankungen dennoch nicht wahrgenommen, und rangieren in Gesundheitspolitik und Wissenschaftsförderung entsprechend weit hinten.

Zu diesem Schluss kommt die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) in ihrem "Weissbuch Gastroenterologische Erkrankungen 2017" (Frischtexte Verlag, ISBN 978-3-933059-59-8; 36,95 Euro inkl, MwSt).

Das vom Center for Health Economics Research in Hannover unabhängig erstellte und nun erstmals aufgelegte Weissbuch soll eine validierte Zahlengrundlage schaffen, auf deren Basis Diskussionen über die Gegenwart und Zukunft der Versorgung von Patienten mit Krankheiten der Verdauungsorgane geführt werden können, teilt die DGVS mit.

Die Kapitel des Weissbuchs stellen medizinische Aspekte, epidemiologische Parameter und Kosten der wichtigsten gastroenterologischen Krankheiten dar. Jedes Kapitel enthält zudem eine Liste "offener Fragen", die den Bedarf an wissenschaftlichen Studien, medizinischen Innovationen und gesundheitsökonomischen Verbesserungen darlegt.

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