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Bei Aids hat die Weltgemeinschaft ehrgeizige Ziele

NEW YORK (dpa). Ehrgeizige Ziele bei HIV und Aids: In den kommenden fünf Jahren will die Weltgemeinschaft die Zahl neuer HIV-Infektionen, die nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr oder beim Konsum intravenös verabreichter Drogen auftreten, halbieren.

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Außerdem wollen die Ländern dafür sorgen, dass kein Baby mehr bei der Geburt mit dem Virus angesteckt wird. Die Vorgaben sind Teil eines umfangreichen Maßnahmenkatalogs, auf den sich die UN-Mitgliedsstaaten in New York verständigt haben. Das Programm wurde drei Tage lang auf der Grundlage des Resolutionsentwurfs A/65/L.77 von der UN-Vollversammlung diskutiert.

Ein weiterer Punkt ist die Versorgung von HIV-Infizierten mit lebensverlängernden antiretroviralen Medikamenten. Derzeit werden die Mittel an 6,6 Millionen HIV-Positive verteilt, bis 2015 sollen sie 15 Millionen Infizierten das Leben retten. Die zusätzlichen Kosten werden auf etwa sechs Milliarden Dollar (gut vier Milliarden Euro) geschätzt.

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hatte die HIV/Aids-Konferenz mit der Aufforderung eröffnet, die Zahl der neuen HIV-Infektionen und der Aids-Toten in den kommenden zehn Jahren auf Null zu drücken. Damit wäre die Epidemie dann so gut wie besiegt. Derzeit stecken sich weltweit täglich schätzungsweise 7000 Menschen mit dem Virus an.

Anlass der UN-Vollversammlung war der Jahrestag "30 Jahre Aids". Am 5. Juni 1981 gab es erstmals eine Publikation über Pneumocystis-Pneumonien bei Homosexuellen als erster Hinweis auf die Immunschwäche Aids.

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