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Beim Abspecken werden Schadstoffe ins Blut geschwemmt

Ein wenig beachteter Aspekt beim Abspecken: Schadstoffe aus dem Fettgewebe gelangen ins Blut.

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Im Fettgewebe können sich fettlösliche Umweltgifte anreichern. Diese gelangen beim Abnehmen ins Blut, warnen koreanische Forscher.

Im Fettgewebe können sich fettlösliche Umweltgifte anreichern. Diese gelangen beim Abnehmen ins Blut, warnen koreanische Forscher.

© Peter Jobst / fotolia.com

DAEGU (ple). Fettlösliche organische Schadstoffe aus der Umwelt wie PCB (polychlorierte Biphenyle) und Dioxine werden bekanntlich mit der Entstehung von kardiovaskulären Erkrankungen und Diabetes mellitus in Zusammenhang gebracht. Koreanische Wissenschaftler haben nun in Zusammenarbeit mit Kollegen in den USA und in Norwegen bei fast 1100 Studienteilnehmern über 40 Jahre in den USA die Daten über Schadstoffe in deren Seren im Zusammenhang mit dem Abnehmen analysiert (Int J Obesity online).

Sie konzentrierten sich dabei auf sieben Umweltgifte und bestimmten deren Serumwerte im Zusammenhang mit der Gewichtsabnahme über einen Zeitraum von einem Jahr oder von zehn Jahren.

Die Auswertung der gesammelten Daten ergab, dass die Serumkonzentration der Schadstoffe um so höher war, je größer der Zeitraum und das Ausmaß des Abspeckens waren, und dass die Konzentration um so geringer war, je weniger Gewicht die Teilnehmer verloren.

Bereits in früheren kleineren Studien Anfang und Mitte des vergangenen Jahrzehnts wurde festgestellt, dass in Programmen zur Gewichtsreduktion aus dem Fettgewebe bereits nach kurzer Zeit Schadstoffe in das Blut gelangen, wie die Wissenschaftler berichten. Diese Beobachtungen werden durch die neuen Studienergebnisse bestätigt.

Aufgrund der Ergebnisse ihrer Studie betonen die Wissenschaftler, dass es sinnvoll ist, bei den Empfehlungen zur Gewichtsreduktion auch darauf zu achten, dass die Freisetzung solcher Schadstoffe aus dem Fettgewebe die Entstehung von Erkrankungen fördern kann.

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