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Diagnostik

Bildgebung fürs Gehirn soll noch präziser werden

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FREIBURG. Bildgebende Verfahren für das Gehirn sind entweder schnell oder detailliert. Wie diese Faktoren bei der funktionellen Magnetresonanztomografie (fMRT) kombiniert werden können, erforscht Professor Jürgen Hennig, Wissenschaftlicher Direktor der Abteilung Medizinphysik, Uniklinik Freiburg. Forscher um Hennig hatten vor wenigen Jahren eine Methode entwickelt, mit der fMRT-Messungen zur Untersuchung des Gehirns 25 Mal schneller als bislang möglich sind, wie die Klinik mitteilt.

Nun möchten die Forscher die räumliche Auflösung des Verfahrens verbessern, um so Veränderungen in Anatomie und Aktivität, etwa kurz nach einem Schlaganfall, "live" beobachten zu können. Die Strukturen des Gehirns sollen nun auf zwei Millimeter genau dargestellt werden.

Außerdem möchten die Forscher klären, ob die Methode schnell und präzise genug ist, um damit in Echtzeit Prothesen zu steuern. Bereits heute wird das Verfahren bei Epilepsie-Patienten zur Lokalisierung der Anfallsherde genutzt. Bislang müssen den Patienten dafür in einer neurochirurgischen Operation Elektroden auf der Gehirnoberfläche implantiert werden.

"Unsere Messmethode könnte helfen, den Patienten diesen sehr aufwändigen Eingriff in Zukunft zu ersparen", wird Hennig in der Mitteilung zitiert. (eb)

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