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Bleimunition kontaminiert Wildbraten

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MADRID (mut). Vielleicht sollte man beim nächsten Wildbraten fragen, wie das Tier erlegt wurde - hat der Jäger Bleimuntion verwendet, ist die Gefahr groß, dass die Bleiwerte im Fleisch deutlich über dem EU-Grenzwert liegen. Je nach Tierart sind die Grenzwerte bei 20 bis 90 Prozent erhöht, vor allem wenn das Fleisch mit Essig zubereitet wurde (Plos One 5: e10315). Der Grund: Das weiche Blei splittert beim Einschlag und kann sich beim Kochen oder beim Einlegen in Essig chemisch lösen.Als Alternative zu Blei werden inzwischen auch Geschosse aus Stahl, Wolfram und Kupfer verwendet. Diese Splittern nicht so einfach und sind weniger toxisch.

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