Direkt zum Inhaltsbereich

KOMMENTAR

Deutschland braucht ein Rauchverbot!

Von Pete Smith Veröffentlicht:

Ein generelles Rauchverbot in Restaurants und Kneipen schützt nicht nur die nichtrauchenden Gäste vor den Gefahren den Passivrauchens, sondern verbessert schon nach kurzer Zeit auch die Gesundheit der in den Betrieben beschäftigten Kellner und Barkeeper. Das hat jetzt eine schottische Studie bestätigt.

Trotz aller wissenschaftlichen Belege für die Notwendigkeit eines Rauchverbots und Appelle von Ärzten wird es ein solches Verbot in Deutschland aller Voraussicht nach auf absehbare Zeit nicht geben. Warum nicht?

Die Gastronomie befürchtet bei einem gesetzlichen Rauchverbot Umsatzeinbußen. Dafür gibt es in Ländern wie Italien, Irland und Schottland, wo ein Rauchverbot gilt, aber keine Belege. Im Gegenteil: Einige Gaststätten konnten ihre Umsätze in rauchfreier Luft sogar noch steigern.

Manch Politiker setzt auf das Prinzip der Freiwilligkeit und plädiert für rauchfreie Zonen in Gaststätten. Dabei hat eine Studie erst kürzlich dokumentiert, daß das nichts bringt. Denn die Luft in den sogenannten rauchfreien Zonen ist durch nebenan qualmende Gäste so stark mit Feinstaub belastet, daß sich Nichtraucher auch gleich an den Tisch eines Rauchers hätten setzen können.

Ein Rauchverbot werde sowieso ständig unterlaufen, unken Verbots-Gegner. Auch dem widersprechen Erfahrungen etwa in Irland, wo das Verbot fast 100prozentig befolgt wird.

Was bleibt? Nur noch Argumente für ein gesetzliches Rauchverbot in Gaststätten auch bei uns!

Lesen Sie dazu auch: Rauchverbot verbessert Gesundheit von Kellnern

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Drogenaffinitätsstudie 2025

Kokainkonsum unter jungen Erwachsenen nimmt zu

Das könnte Sie auch interessieren
Was die MS-Behandlung auszeichnet

© Suphansa Subruayying | iStock

Lebensqualität

Was die MS-Behandlung auszeichnet

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

© AscentXmedia | iStock

Lebensqualität

Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
50 Jahre Jung-Preis

© Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung

50 Jahre Jung-Preis

Freiheit als Voraussetzung für medizinischen Fortschritt

Anzeige | Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Diagnostik bei Harnsteinen: Prozedere bei Hochrisiko-Gruppe

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [5, 11]

Hoher Medical Need

Urolithiasis: Metaphylaxe kann hohe Rezidivrate deutlich senken

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Aristo Pharma GmbH, Berlin
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Transition Betroffener in die Erwachsenenmedizin

© Pinit / stock.adobe.com / generiert mit KI

Pädiatrische cholestatische Lebererkrankungen

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Transition Betroffener in die Erwachsenenmedizin

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Mirum Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Abb. 1: Studien CLIMB THAL-111 und -131: Veränderung des Gesamt-Hb-Werts und des HbF-Werts nach Exa-cel-Infusion bei TDT-Patientinnen und -Patienten (Quelle: Locatelli F et al., European Society for Blood and Marrow Transplantation (EBMT) 2026, Madrid, Spanien, Abstract GS2-5)

© Springer Medizin Verlag

Neue Perspektiven bei Hämoglobinopathien

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Vertex Pharmaceuticals (Germany) GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Entzündung

Endokarditis-Prophylaxe: Worauf achten und bei wem?

Lesetipps
Ein Fußballspieler hält sich seinen Knöchel, ein Helfer assistiert ihm.

© massimhokuto / stock.adobe.com

Orthese selten nötig

Das ist bei Sprunggelenksverletzungen zu beachten

Eine Frau sitzt auf dem Bett und hält sich eine Wärmflasche auf den Bauch.

© Halfpoint / stock.adobe.com

Schmerzen verhindern

Das sind die aktuellen medikamentösen Ansätze bei Endometriose

Im Versorgungsalltag sollten nur zertifizierte und getestete KI-Tools verwendet werden.

© Suriyo / stock.adobe.com

Künstliche Intelligenz

Ihre Schritte für den sicheren KI-Einsatz im Praxisalltag