Direkt zum Inhaltsbereich

FOLGE 1

Die schöne neue Welt der Neurowissenschaftler

NEU-ISENBURG (fst). Die Erkenntnisse moderner Hirnforscher haben eine Debatte entzündet, die Züge eines Kulturkampfs trägt. Dabei findet eine These in Zeitungen großen Widerhall, die das Selbstverständnis der Menschen in Frage stellt: Nicht das Ich, sondern das Gehirn denkt und trifft Entscheidungen.

Veröffentlicht:

Diese Annahmen der Deterministen - unter ihnen prominente Neurophysiologen wie der Bremer Hirnforscher Gerhard Roth - haben weitreichende Folgen.

Wenn Menschen durch ihre neuronalen Verschaltungen festgelegt sind, dann schrumpft der Garten der menschlichen Freiheit auf die Größe eines Blumentopfs.

Was früher nur unter Fachleuten diskutiert wurde, wird inzwischen aufgeregt in den Feuilletons debattiert. Dabei geben sich viele Hirnforscher nicht nur mit der Vermessung des freien Willens zufrieden, sondern wollen ihr Fach zur neuen Leitdisziplin der Humanwissenschaften erklären.

Das humanistische Menschenbild, das wir von uns selbst zeichnen, nachdem Vernunft und Verstand Grundlage unseres Handelns sind, gerät mit den Thesen der Hirnforscher ins Wanken.

Dabei ist der Zuspruch, den diese Thesen im Feuilleton und in populärwissenschaftlichen Magazinen ernten, enorm. Was macht die Thesen der Vertreter eines neurobiologischen Determinismus so attraktiv?

Die "Ärzte Zeitung" hat den Philosophen Lutz Wingert gebeten, die Hintergründe des Streits zu erklären und die Argumente der Deterministen zu prüfen.

Lesen Sie dazu auch: Was Philosophen im Reich der Synapsen suchen

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Update Multiple Sklerose: Aktuelle Erkenntnisse und Entwicklungen

© libre de droit | iStock

Update MS

Update Multiple Sklerose: Aktuelle Erkenntnisse und Entwicklungen

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Einfluss der MS-Therapie auf Immunzellen im Liquor

© Yozayo | iStock

Intrathekale Entzündung

Einfluss der MS-Therapie auf Immunzellen im Liquor

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Ein erreichbares Ziel bei MS?

© Merck KGaA

Therapiefreie Remission

Ein erreichbares Ziel bei MS?

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema

Opioid-induzierte Obstipation

Paradigmenwechsel in der Behandlung: Vom Stuhl zum Nervensystem

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Grünenthal GmbH, Aachen
Abb. 1: Verlauf des Rett-Syndroms

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [2]

Rett-Syndrom

Diagnose und Verlauf einer herausfordernden Erkrankung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Acadia Pharmaceuticals (Germany) GmbH, München
Abb. 1: Folgen einer Fehldiagnose bei Menschen mit einer Seltenen Erkrankung (SE), die angaben, dass ihre SE oder die SE einer von ihnen betreuten Person mindestens einmal falsch diagnostiziert wurde (n=4.756)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [2]

Neuromyelitis-Optica-Spektrum-Erkrankungen

Weshalb das rechtzeitige Erkennen und Behandeln wichtig ist

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Alexion Pharma Germany GmbH, München
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Prognose meist günstig

Schulterschmerzen in der Hausarztpraxis: Aufklären statt röntgen!

(S)MART-Konzept

Das leisten Fixkombinationen bei Asthma

Lesetipps
 Nebenniereninsuffizienz

© Sebastian Kaulitzki / stock.adobe.com

Therapie mit Glukokortikoiden

Was beim Absetzen von Steroiden zu beachten ist

MRSA-Keime sind am 19.09.2017 im Institut für Hygiene und Gesundheit in Hamburg in einer Petrischale zu sehen. Die weißen Plättchen geben verschiedene Antibiotika ab, von denen einige die Keime im Umkreis absterben lassen.

© Daniel Reinhardt / dpa / picture alliance

Robert Koch-Institut

Antibiotika-Resistenzen: Digitales Tool greift Ärzten unter die Arme

Eine ältere Frau liest einen Beipackzettel

© Ingo Bartussek/stock.adobe.com

Datenbankanalyse

Vorsicht bei der Kombination von Antikonvulsiva mit DOAK