Suchtkrankheiten

Diskussion um Legalisierung

Veröffentlicht:

In Spanien wird derzeit diskutiert, die heroingestützte Therapie für Schwerstabhängige zu legalisieren. Die sogenannte Andalusien-Studie mit 62 Patienten aus Granada hatte ergeben, daß doppelt so viele Suchtkranke ihren seelisch-körperlichen Zustand bessern und sich sozial wieder integrieren können, wenn sie Heroin (Diacetylmorphin) intravenös plus Methadon erhielten, als wenn sie ausschließlich mit Methadon substituiert werden. In der Methadongruppe gab es deutlich mehr Delikte. Trotzdem profitierte ein Teil der Teilnehmer, die in der Vergangenheit eine Methadonsubstitution abgebrochen hatten, jetzt von der Therapie in der Kontrollgruppe - wahrscheinlich wegen der intensiven psychosozialen Begleitung während der Studie, vermuten die Initiatoren der Untersuchung von der Universität von Granada. (nsi)

Lesen Sie dazu auch: So machen es andere Länder

Mehr zum Thema

Rauchprävention

Dämpfer für Anti-Dampf-Strategie der GroKo

Rauschmittel in der Pandemie

Drogenkonsum im Lockdown: Wohnzimmer statt Technoparty

Vergleich der Kreise

In Flensburg ist die Lungenkrebs-Prävalenz am höchsten

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Mit ab Sperrzäunen, Räumpanzern und Wasser werfen wird das Reichstagsgebäude zu Beginn der Orientierungsdebatte zu einer Corona-Impfpflicht im Bundestag gesichert.

© Kay Nietfeld/dpa

Debatte über Impfpflicht

Bundestag sucht nach gangbarem Weg aus der Corona-Pandemie