So machen es andere Länder

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Die Strategien zur Therapie von Drogensüchtigen veränderten sich im vergangenen Jahrhundert auch in Europa: weg von heroingestützten Behandlungen für jene, die einen Entzug nicht schafften, hin zur Heroinsubstitution, etwa mit Methadon oder Buprenorphin.

Aktuelle Konzepte zur heroingestützten Therapie zielen auf eine stufenweise Besserung der körperlich-seelischen Gesundheit und der sozialen Situation von Drogenkranken.

Dazu gehört die Anbindung an eine therapeutische Einrichtung, die individuell Wege zur weiteren Besserung und Risikoreduktion ebnen kann, etwa eine Entwöhnung, sowie die soziale Integration und Hilfe bei der Arbeitsplatzsuche. Daß das bei einem Teil der Patienten gelingt, belegen aktuelle Studien.

Lesen Sie dazu auch: In der Schweiz: Kein Ansturm aufs Programm In Belgien: Erste Studie mit 300 Teilnehmern geplant In Großbritannien: Bis Ende 2006 Therapie in vier Suchtkliniken In Spanien: Diskussion um Legalisierung In den Niederlanden: Erfolg mit Heroin plus Methadon Heroin bei Sucht auf Rezept - Kapitulation oder Hilfe? Wer Heroin als Medikament produziert, bleibt geheim

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