Dopamin-Agonist fördert den Schlaf bei RLS

BERLIN (ner). Schlafstörungen werden nicht zu den Kernsymptomen des Restless-Legs-Syndroms (RLS) gezählt. Sie gehören jedoch zu jenen Symptomen, die die Patienten subjektiv am meisten belasten. Mit dem Dopamin-Agonisten Ropinirol verbessert sich der Schlaf meist.

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Der gestörte Nachtschlaf und die damit verbundene Tagesmüdigkeit könne nicht nur die Lebensqualität beeinträchtigen, sondern auch zu Verhaltens- und Angststörungen sowie zu kardiovaskulären Erkrankungen führen. Darauf wies Professor John W. Winkelman aus Boston in den USA beim Kongreß der World Association of Sleep Medicine (WASM) in Berlin hin.

Zwei Drittel der RLS-Patienten bräuchten länger als 30 Minuten zum Einschlafen, jeder dritte sogar länger als eine Stunde, so Winkelman bei einer vom Unternehmen GlaxoSmithKline unterstützten Veranstaltung.

    Schlafstörungen belasten bei RLS am stärksten.
   

Außerdem wachen 60 Prozent der betroffenen Patienten nachts mehr als dreimal auf. Nach Meinung des Schlafforschers sei RLS damit eine der schwersten Schlafstörungen überhaupt. Bestätigt werden diese Beobachtungen durch Studien, in denen sich die Lebensqualität mit dem Ausmaß der Schlafstörung, nicht jedoch mit dem Schweregrad des RLS verschlechterte.

Ein Grund für die Schlafstörungen ist der zirkadiane Rhythmus der RLS-typischen Beschwerden, zu denen ein Ziehen und Brennen in den Beinen sowie ein starker Bewegungsdrang gehört.

Diese Symptome treten verstärkt nachts zwischen drei und sechs Uhr auf. Dopamin-Agonisten wie Ropinirol verbessern nach Angaben von Winkelman die Schlafqualität deutlich. So verkürze sich die Einschlafzeit, die Patienten wachten nachts nicht mehr so häufig auf und schliefen insgesamt länger.

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