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Doping mit Steroiden hatte für Bodybuilder fatale Folgen

DÜSSELDORF (eis). Eine schwere Acne conglobata auf Brust und Rücken war bei einem 21-jährigen Bodybuilder die Folge eines Dopings mit anabol-androgenen Steroiden. Der junge Mann, der in der Abteilung Dermatologie der Düsseldorfer Universitätsklinik behandelt wurde, behält dadurch lebenslang Narben zurück.

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Der Bodybuilder mit seinem durch Steroide geformten Körper. Fotos (3): Lancet

Die Ärzte waren schockiert, als sich der Mann in der Düsseldorfer Klinik vorstellte. Er war in schlechter allgemeiner Verfassung, hatte subfebrile Temperaturen und massive Ulzerationen, Abszesse und Pusteln auf der Brust und am oberen Rücken. Auf massive Rückfragen hin, habe er den Missbrauch von anabol-androgenen Steroiden zugegeben, wie Dr. Peter Arne Gerber und seine Kollegen von der Abteilung für Dermatologie berichten (Lancet 372, 2008, 636).

An Präparaten habe er Testosteron enantat 250 mg und Metandienona 30 mg zweimal pro Woche genommen. Solche Dosierungen seien bei Bodybuildern durchaus üblich, sagte der Dermatologe zur Nachrichten- agentur "BBC News".

Trotz der Hauterscheinungen habe der Bodybuilder den Missbrauch fortgesetzt, weil er den Verlust an Muskelmasse fürchtete. Erst als zusätzlich eine massiv reduzierte Spermienzahl und ein geschrumpfter Hoden hinzukamen, habe der Mann die Präparate abgesetzt. Mit einer antiseptischen und antibiotischen Therapie seien danach die Hautläsionen schnell abgeheilt. Der Mann werde aber schwere Narben für den Rest seines Lebens zurückbehalten, berichten die Hautärzte.

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